Was ist die Logopädie? - Häufige Fragen & Antworten


Die Logopädie ist eine Therapie für Sprach-, Sprech-, Stimm-, und Schluckstörungen.

Logopädie und Sprache

Beim Erlernen von Sprache gibt es bereits im Kindesalter enorme Unterschiede. Einige erlernen Sprache sehr schnell, andere benötigen mehr Zeit. Unter anderem treten die Probleme bei dem Verständnis von Grammatik auf, aber auch beim Erlernen des Wortschatzes. Besonders bekannt ist die sogenannte Legasthenie. Eine Lese-Rechtschreibschwäche, bei der es den Betroffenen schwer fällt die gesprochene Sprache in geschriebene Sprache umzusetzen (und umgekehrt). Generell sollte in Fällen einer Störung der Sprache eine logopädische Therapie in Betracht gezogen werden.

Logopädie und Sprechen

Eine Sprechstörung oder auch ein Sprachfehler beschreiben Probleme bei der Artikulation von Sprachlauten. Das äußert sich zum Beispiel in Lispeln und Stottern. Teilweise kann eine Schädigung des Hirns zugrunde liegen. Zum Beispiel nach einem Schlaganfall.

Logopädie und Stimme

Vor allem Menschen, die Sprechberufe ausüben (z.B. Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sprechstundenhilfen, Telefondienstmitarbeiter*innen) laufen Gefahr Ihre Stimme zu überlasten. Das bedeutet, es fällt Ihnen schwer einen ganzen Arbeitstag stimmlich durchzuhalten. Eine Stimmtherapie ist vor allem angebracht, wenn eine Stimmstörung vorliegt. Das heißt, dass sich die Stimme anhaltend verändert hat. Das äußert sich zum Beispiel. in Heiserkeit, gepresstem oder tonlosem Sprechen. Zudem können Töne teilweise nicht mehr lange gehalten werden. Unsere Therapeut*innen bieten außerdem Trans*Menschen die passende und individuelle Unterstützung auf ihrem Weg.

Logopädie und Schluckstörungen

Oft gibt es neurologisch begründete Probleme des Schluckens, wie nach einem Schlaganfall oder bei Morbus Parkinson. Genauso kann eine Operation im Mund-, Kiefer-, Hals- oder Kehlkopfbereich eine Schluckstörung hervorrufen.

Warum braucht man eine logopädische Therapie?

Das kann ganz unterschiedlich Hintergründe haben. Wir helfen zum Beispiel Kindern ihre sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern. Als Erwachsener erhalten Sie logopädische Therapien, wenn Sie einen Schlaganfall hatten und die Sprache und/oder das Gehör davon betroffen sind. Es könnte auch der Bereich des Gehirns in Mitleidenschaft gezogen worden sein, der für die Sprachfähigkeit verantwortlich ist. Auch andere neurologische Störungsbilder können von uns behandelt werden; Menschen mit Alzheimer, Parkinson und anderen Erkrankungen finden bei uns ebenso Hilfe.

Was passiert während der Logopädie-Stunde?

Zuerst wird ein Erstbefund durchgeführt. In diesem ersten Gespräch erörtern die Therapeut*innen gemeinsam mit den Patient*innen das Problem. Daraus wird ein Behandlungsplan entwickelt. Gleichzeitig muss man auch das Umfeld mit in die Therapie mit einbeziehen. Die Behandlung kann noch so gut sein, wenn aber das Umfeld dagegen arbeitet, werden sehr viel langsamer Ziele erreicht. Die Therapiestunden werden gemeinsam geplant. In den folgenden Stunden erfolgt die Therapie an sich, die sich je nach Beschwerde unterscheidet.

Wie lange dauert die Therapie?

Das ist sehr unterschiedlich. Je nach Diagnose können Therapien 30, 45 oder 60 Minuten dauern. Im Durchschnitt sind es 45 Minuten. Diese Behandlungen können dann ein oder zwei Mal die Woche stattfinden. Je nach Schweregrad, kann die Dauer der Therapie bei einigen Wochen, oder aber auch mehreren Monaten liegen.

Wie erfolgreich ist eine logopädische Therapie?

Logopädie ist eine sehr erfolgreiche Fachdisziplin, welche die genannten Probleme effektiv und langanhaltend bewältigen kann. Uns liegt Ihr Wohlergehen und Ihr Erfolg natürlich sehr am Herzen. Aus diesem Grund bieten wir stets die besten Therapeut*innen aus ganz Berlin!

Vereinbaren Sie heute noch hier einen Termin mit uns!
Ihr Praxisteam Logolo